Gedichte

 Gedichte.

 

Eine kleine Gestalt in der Ecke vom Zimmer
Es ist schon dunkel und die Angst, sie wird schlimmer.
Das Kind ist noch klein, es kann sich nicht wehren,
hat nichtmal die Chance aufzubegehren.
Das Kind schließt die Augen, es will nichts mehr sehn.
und doch wird es gleich wieder geschehn,

Die Jahre vergehen, das Kind wächst heran
Und immer ist sie da: Die Angst vor dem Mann
Der Körper, er heilte, man kann nichts mehr sehn.
Doch was ist mit der Seele geschehn?
Vor langer Zeit, gesund und voll Glück,
blieb doch nur eine Wüste zurück.
Man kann das Geschehen vielleicht überleben,
doch es fällt schwer Vertrauen zu geben.
Selbst wenn man geliebt wird, fällt es schwer zu vertraun
Es ist wie eine Mauer oder ein Zaun.
Wir alle sollten unsere Kinder schützen!
Sie sind das Schönste, was wir besitzen!!
TJK

Die Höhle

Am Eingang der Höhle, da steh ich ganz still
Schau vor und zurück, weiß nicht was ich will
da drinnen war ein Feuer, stark und so heiß
noch immer ist Glut da, sie glimmt noch ganz leis
Ich schaue nach draußen, die Luft ist ganz klar
Doch was ist da wirklich? Glück oder Gefahr?
Ich blicke ins Dunkel, das Feuer da vorn`
war Liebe und Glück, hab ich es verlorn?
Noch wärmt mich die Glut und ich fühl mich geborgen
Was draußen ist kann warten. Vielleicht morgen..........
TJK

Ich bin erwachsen und lebe mein Leben
und keiner sollte mir da hinein reden,
Ich zahlte viel Lehrgeld,
doch blieb niemals liegen.
Und eins gilt bis heute:
Ich lass mich nicht verbiegen
Und wer mich nicht mag, der lässt es halt sein
Aber ich werde immer ich selber sein!!!
TJK

Ein Herz im Winter
so dunkel und kahl
und doch war da Leben,
früher einmal
Das Lachen, das Lieben:
Vergangenheit
Kann dich nicht mehr spüren
nach all dieser Zeit
Jeder sagt zu mir: Komm lass ihn gehn
denn keiner kann unsere Liebe verstehn
Sie war so tief, so innig, so stark
und mit der Erinnerung
übersteh ich oft den Tag.
TJK

Wir trafen uns hier
und fanden das Glück
Doch dann musstest du
in den Himmel zurück
Ich blieb allein hier und musste verstehn........
Und doch wir werden uns wiedersehn.....
Du lebst in mir weiter
und was auch geschieht
Glaub mir mein Schatz,
ich habe dich lieb!
TJK

 

Es gibt schonmal Tage, da sitze ich hier und fragt mich,
wer bin ich? Wie erkläre ich es dir?
Ein Felsen? Ein Sandkorn? Nein, das kann nicht sein.
Ich fühl mich nicht groß, doch ich bin auch nicht klein.
Ein Baum, der Wind und Wetter trotzt?
Ein Pfau, der mit der Schönheit protzt?
Ein Meer, das rauscht?
Ein Reh, das lauscht?
Das alles kann nicht richtig sein,
doch langsam grenze ich es ein.
In öder Umgebung tief unter der Erde,
da liegt was ich bin, oder auch werde.
Ein Samenkorn in der Dunkelheit
und doch zum Keimen stets bereit.
Was weckt mich auf? Was bringt mir Leben?
Gefühle sanft wie Frühlingsregen.
Ein Blick wie sanftes Sonnenlicht,
die harte Schale dann durchbricht.
Erst dann beginnt es sich zu regen,
das wundervolle, reiche Leben.
Was aus mir wird? Ich kanns nicht sagen....
Da sollte man den Menschen fragen,
dem es geling, ja der es schafft.
zu vertreiben diese dunkle Nacht
Die Zukunft wird zeigen, was darin steckt,
in dem Samenkorn von Erde bedeckt........
TJK

Du fehlst mir so sehr und Er weiß das genau.

Zwei Jahre bin ich jetzt seine Frau.

Ich liebe ihn anders und ihm ist klar,

dass es zwischen uns besonders war.

Du warst der Morgen, die Sonne, das Licht,

welches Leben und Wärme verspricht.

Mit dir lief ich lachend hinein in den Tag,

was immer er auch bringen mag.

Er ist der Abend, hält sanft mich umfangen.

In seinen Armen muss ich nicht bangen.

Er ist mein Schutz gegen die Welt.

Er ist es, der immer zu mir hält.

Er weiß, wie ich vor dir war

und deshalb ist ihm völlig klar.

ohne dich und dein Wesen,

wären Er und ich nicht möglich gewesen.

 

Und dafür liebe ich ihn...............

 

TJK(c)

 

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